Systemische Strukturaufstellungen
Familien-, Organisations- und abstrakte Aufstellungen
Den angemessenen Platz im Familiensystem oder im Team am Arbeitsplatz zu finden, kann
überraschende Einstimmung, Erleichterung und Er-Lösung von Unwohlsein im Körper- und
Beziehungsgefüge bewirken und gebundene Kraft freisetzen. – Eingebettet in unseren therapeutischen
und pädagogischen Umgang mit Psychosynthese werden wir Teilnehmer begleiten,
die ihr inneres Familien- oder Organisations-Bild aufstellen. Den einzelnen Menschen und
sein System dabei im Blick behaltend werden wir entsprechend deren Anliegen mit differenzierten
Aufstellungsmöglichkeiten arbeiten. Wir leiten die Aufstellungen überwiegend zu
zweit. – Wir laden dazu Menschen ein, die selbst in einer tiefere Einwilligung mit der ihnen
gemäßen Stellung im System kommen wollen, dadurch aktiv an ihrer Entwicklung arbeiten
und dafür offen sind, anderen zu dieser Erfahrung zu verhelfen.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die Seminarleiter.
Termine |
Kursinfo |
10. – 11. |
FR 18.00 bis |
Grundkurs 1: Wer bin ich?
Immer wieder schafft sich diese Frage im Leben Platz: Wer bin ich? Lebe ich in ‚Modellen’, von außen
vorgegeben, oder in Mustern aus der Vergangenheit? Lasse ich mehr mein Gefühlsleben oder mehr
mein Denken über meinen Alltag bestimmen? Arbeiten Kopf und Herz zusammen oder bekriegen sie
sich? Welche meiner Möglichkeiten, Fähigkeiten und Neigungen kommen in meinem Leben zum Zuge
und wie könnte das anders werden? Wie steht es mit meiner Liebesfähigkeit und will ich wirklich, was
ich will? Welche Möglichkeiten zur Selbst-Findung sind noch unentdeckt und wie stehe ich in Verbindung
zu meiner Spiritualität? – Das Seminar bietet Raum, mit anderen Fragenden zusammen eigene Antworten
zu finden und die notwendigen Schritte für neue Lebensgestaltung im Alltag vorzubereiten.
Termine |
Kursinfo |
17.-21. Feb. 2012 |
FR 19.00 bis |
Die Kraft der Bilder
Arbeit mit Imaginationen
Bilder sind Seelennahrung und können uns gesund halten.
Der gegenwärtige Gebrauch von Bildern, vor allem in den Medien, drängt uns dazu, Bewusstsein
in die innere und äußere Bilderwelt zu bringen. Dies wird not-wendig, um der zerstreuenden
oder gar manipulativen Wirkung mancher Bilder aktiv zu begegnen.
Wie erkennen wir, welche Bilder heilsam und welche störend auf uns einwirken? Wie können
wir verantwortlich mit Bildern und Symbolen umgehen, dass sie in unserer Arbeit heilsame
Wirkung entfalten? Wie entwickeln wir innere Stabilität, um der äußeren Bilderflut zu begegnen?
Wir werden Imaginationsübungen durchführen und analysieren, Hypothesen zur Bildentstehung
formulieren und die Wirkkraft von Bildern und Symbolen gemeinsam erforschen. Damit
gewinnen wir ein differenziertes Verständnis der Imaginationsfunktion, die eine besondere, zur
Ganzheit führende Entwicklungskraft besitzt.
Wir bieten einen Zyklus von vier Seminaren zur Arbeit mit inneren und äußeren Bildern an und
empfehlen den Besuch aller Seminare, da sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen und die
entsprechenden Anwendungsbereiche eröffnen. Sie können jedoch auch einzeln besucht
werden.
Termine |
Kursinfo |
Bild und Bewusstsein 23. – 25. MÄRZ 2012 REGION ALLGÄUBODENSEE |
FR 18.00 bis |
Grundkurs 2: Ich und meine Teilpersönlichkeiten
In diesem Seminar beleuchten und vertiefen wir unser Erleben, ein ganzer Mensch zu sein, und wir nehmen
einige unserer Teilpersönlichkeiten ‚unter die Lupe’, um sie nach getaner Arbeit ins gesamte Persönlichkeitsbild
zu integrieren. In unserer Beschäftigung mit dem Ganzen und den Teilen erweitern wir unseren
Persönlichkeits-Spielraum und erahnen den Reichtum an Möglichkeiten, der in uns schlummert und alltäglich
ans Licht kommen will. Es ist der Beginn einer Entdeckungsreise.
Termine |
Kursinfo |
11.04. - 15.04. 2012 |
MI 10.00 bis |
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Neuherausgabe in deutscher Sprache In diesem Buch, das die Psychosynthese als „weit gespannte Bewegung des Denkens und der praktischen Anwendung“ vorstellt, werden „auf konkrete, man könnte auch sagen auf ‚spirituell praktische’ Art und Weise die grundlegenden Probleme des Lebens oder, um einen gerade gängigen Ausdruck zu verwenden, die ‚existenziellen Probleme’ des Menschen behandelt: Was oder wer ist der Mensch; Bewusstsein und Unbewusstes; Sexualität und Liebe; psychische Konflikte; Aggressivität; im Menschen latent vorhandenes geistiges Potential und dessen Aktivierung usw.“; so schreibt William Mackenzie (damals Dozent an der Universität von Genf), im Vorwort. Und weiter: Assagiolis „Schaffenswerk weist ein besonderes Charakteristikum auf“: „Es atmet ‚Spiritualität’. Ja, sprechen wir dieses Wort, das den ‚Positivisten’, die sich noch immer für die einzigen Vertreter der ’wahren Wissenschaft’ halten, leider verhasst ist, nur ganz offen aus. In diesem Sinn ist Assagiolis Werk zweifellos antikonformistisch zu nennen. Aber es ist auch wissenschaftlich, insgesamt zutiefst menschlich und von großem erzieherischem Wert: Denn das Bedürfnis nach spiritueller Erhebung ist nunmal eines der grundlegenden Bedürfnisse des Menschen, sobald sich dieser der Schwelle zur Zivilisation nähert. Es anzuerkennen ist folglich nicht nur wissenschaftlich gerechtfertigt, sondern auch angemessen.“ |